I had that same dream again

"I had that same dream again" Manga
Werbung*

Yoru Sumino und die Illustratorin Izumi Kirihara schufen bereits mit „I Want To Eat Your Pancreas“ einen unvergesslichen, rührenden und traurigen Romance und Coming of Age Manga. Doch nun erscheint in 2020 ein ebenbürtiger Manga von Yoru und Izumi, den auch deutsche Leser genießen können. „I Had That Dream Again“ („Mata, Onaji Yume wo Mite ita“/ „また、同じ夢を見ていた“) ist ein Slice of Life, Coming of Age und Josei Manga. Dieser ist aufgrund seiner Vielfältigkeit in der Erzählperspektive, Handlung und Zeichnungen, für allerlei Leser gedacht.

Story

Nanoka Koyanagi ist ein gedankenverlorenes Mädchen und durchstreift allein die Welt. Obwohl sie nicht gerade in der Schule beliebt ist und viele Freunde hat, wirft sie nach dem Unterricht mit interessiertem Blick aufs das Neue. Als sie eines Tages eine verletzte Katze im Gras findet, hilft ihr Nanoka und gibt ihr den Namen Merle. Nun begleitet Merle Nanoka auf Schritt und Tritt und sorgt dafür, dass sie nicht mehr so einsam ist. Als Nanoka von ihrer Lehrerin eine Aufgabe erhält, herauszufinden wie man „Glück“ definiert, durchstreift sie mit Merle die Gegend. Dabei trifft sie auf drei unterschiedliche Menschen. Eine Prostituierte, namens Frau Abazure, eine alte Frau und Minami und ein unglückliches Mädchen, das sich ritzt. Doch was haben diese drei Menschen gemeinsam? Das versucht die Grundschülerin Nanoka Koyanagi herauszufinden. Sie versucht ihren Platz in der Welt zu finden, indem sie ihre Beziehungen zu diesen drei Fremden erforscht und dabei sich selbst besser kennenlernt.

Werbung*

Fazit

Obwohl Nanoka niedlich dargestellt ist, darf man nicht vergessen welchen Augenmerk der Manga setzt. „I Had That Dream Again“ beschäftigt sich nämlich stark mit Themen wie Einsamkeit, Mobbing, Selbsthass und auch Selbstzweifel. Diese Topics werden in der Handlung durch den unvergleichbaren Schreibstil von Yoru Sumino so erzählt, dass man sich in jeden Charakter einfühlen kann. Man erkennt die Beweggründe der Charaktere und die individuelle Definition von Glück. Die Illustratorin Izumi Kirihara macht den Manga durch ihre Zeichnungen lebendig und verlockend zum Weiterlesen. Die Charaktere, insbesondere Nanoka, sind fein, süß und detailliert herausgestellt. Allein die Haare weisen Details auf, wie zum Beispiel Schattierungen und Lichteinfälle. Die Welt passt sich dem jeweiligen Charakter an, sodass in ernsten Momenten der Fokus auf der jeweilige Person liegt.

Betrachtet man die Charakterentwicklung, so lässt sich feststellen, dass Nanoka sich im Verlauf des Mangas selbst immer ein Stückchen näher kommt und erwachsener wird. Sie fängt an, das Leben nicht nur durch ihre Augen zu sehen, sondern das auch durch die der Anderen.

Noch keine Bewertung gefunden. Sei die/der Erste!

0
0,0 rating
0 aus 5 Sternen (aus 0 Bewertungen)
5 Sterne0%
4 Sterne0%
3 Sterne0%
2 Sterne0%
1 Stern0%

Gib deine Manga Bewertung ab

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.